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Baustart für Badeparadies Schwarzwald PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Angéle Kerdraon   
Wednesday, 6. May 2009

Titisee-Neustadt - Erwartungsvolle Spannung und strahlende Gesichter bekam man gestern trotz Regen und Wind beim Baubeginn des lang ersehnten "Badeparadies Schwarzwald", für das sich der 70-jährige Betreiber und Investor Josef Wund aus Friedrichshafen seit Jahren einsetzte, am Titisee zu sehen.

 

Viele Vertreter aus Politik und Wirtschaft, darunter auch Finanzminister Willi Stächele und zahlreiche Bürgermeister und interessierte Zuschauer verfolgten den Baubeginn des Bades, das mit 37 Millionen Euro veranschlagt ist und das 180 Menschen einen Arbeitsplatz bietet. Sowohl Wund, wie auch Stächele und der Erste Landesbeamte Helmut Unseld zeigten sich überzeugt, dass die Investition, an dem sich zehn Hochschwarzwaldgemeinden beteiligen und für die das Land eine Million Euro und der Kreis 1,75 Millionen Euro zugeschossen haben, ein wichtiger Beitrag für die kommunale und touristische Infrastruktur ist.

"Dies ist ein ganz bedeutender Tag, den wir miteinander feiern können", unterstrich der Finanzminister. "Wenn zehn Bürgermeister sich einig sind, dann kann man das als Wunder im Hochschwarzwald bezeichnen", betonte er die Einigkeit der Kommunen. Außerdem hob er das herausragende Engagement von Wund hervor und verdeutlichte, dass man private Investoren benötige, weil das Land nicht alles alleine stemmen könne.

"Seit vielen Jahren wünscht sich die Region im Hochschwarzwald ein wetterunabhängiges Angebot für unsere Gäste und Einwohner und nun ist es endlich soweit", erklärte Bürgermeister Armin Hinterseh. Außerdem erinnerte er daran, dass man bereits im Jahr 2002/2003 den ersten Anlauf genommen habe und vor zwei Jahren erneut schwungvoll an das Vorhaben herangegangen sei. Zudem erwähnte er das Entgegenkommen der ehemaligen Grundstückseigentümer, die eine große Fläche für den Bau des Bades zur Verfügung stellten.

Auf die etwas komplizierte und langwierige baurechtliche Genehmigung hinweisend, bedankte er sich für die trotzdem schnelle Bearbeitung sowie bei seinen Kollegen für die hundertprozentig demonstrierte Einigkeit.

"Wann gab es im Hochschwarzwald schon einmal die Situation, dass ein Investor bereit war, 16 Millionen Euro in unsere Region zu investieren, der im Bereich der Thermal- und Erlebnisbäder eine solche Kompetenz und so große Erfolge hat?", verdeutlichte er das Engagement des Investors vom Bodensee.

Wund, der bereits in Erding und in Bad Wörishofen mit großem Erfolg zwei Badeparadiese betreibt und dafür internationale Qualitäts-Auszeichnungen erhielt, verdeutlichte, dass er mit dem Badeparadies Schwarzwald einerseits die Einwohner der Region mit preiswertem und sportlichem Schwimmen für Schule und Vereine versorgt, andererseits auch ein ganzjährig attraktives Freizeitangebot zu begünstigten Konditionen zur Verfügung stellt. "Viel bedeutsamer ist das Badeparadies aber dadurch, dass dem Tourismus zu jeder Jahreszeit vom Wetter unabhängig ein interessantes Ziel geboten wird", unterstrich er. Außerdem machte er Appetit auf das Badeparadies, das mit Sand und türkisblauem 35 Grad warmen Wasser eine Oase sei und ein Erlebnis biete, das sich auch positiv auf die langfristigen Buchungen von Feriengästen auswirke.

"Es wird die gesamte tourismusabhängige Wirtschaft in der Region signifikant stärken", versicherte Wund. Genauso sei das Bad durch die Schaffung von 180 Dauerarbeitsplätzen auch von struktureller Bedeutung für den ganzen Hochschwarzwald, verdeutlichte Wund und zeigte sich sicher, dass darüber hinaus zusätzlich bereits bestehende tausende Arbeitsplätze in der Gastronomie, der Hotellerie und bei Zulieferbetrieben gesichert werden.

Das in drei Bereiche gegliederte Bad ist für alle Zielgruppen: "Die ruhige, große Vital-Oase, die anspruchsvoll thematisierte Saunalandschaft und den abenteuerlustigen Fun-Dome. Ruhige Bereiche sind so vom Fun-Dom getrennt, so dass Ruhe suchende Entspannungsurlauber sich nicht durch Geräusche der Jugendlichen beeinträchtigt fühlen", informierte Wund. In der Vital Oase mit einer Wasserfläche von 700 Quadratmetern ist eine tropische Südseelandschaft mit Palme eingebetet. Nicht ausgesperrt werden soll im "Badeparadies Schwarzwald" die Sonne. Ein Knopfdruck genügt und das Glasdach über der ruhigen "Vital-Oase" öffnet sich.

 
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