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Titisee-Neustadt - In Titisee-Neustadt geht zur Freude der Skisprungfans wieder ein hochkarätiges Skispringen mit 70 Athleten aus elf Nationen über den Bakken der Hochfirstschanze. Der Fis Continental Cup der Spezialspringer und der Nordischen Kombinierer gastiert vom 30. Januar bis 1. Februar in Titisee-Neustadt und in Hinterzarten, wo die Langlaufwettbewerbe ausgetragen werden.
"Die Schanze befindet sich im Weltcup-Zustand", versicherte Generalsekretär Joachim Häfker. "Bereits Mitte der Woche können die Springer kommen und trainieren", bietet Häfker den Athleten die Hochfirstschanze zum Training an. Angesagt haben sich bereits Landrätin Dorothea Störr-Ritter und Regierungspräsident Julian Würtenberger, die die Siegerehrung vornehmen und damit auch den Forstbestand der Schanze untermauern werden. Am gleichen Strang zieht der Gemeinderat von Titisee-Neustadt, der Ende November das Schanzenteam beauftragt hat, sich weiterhin im Winter den Trainingsbetrieb für Nationalteams zu sichern. Entsprechende Mittel hierfür werden 2009 in den Haushalt eingestellt.
Der Continentalcup wurde schon von so manchem Skispringer als Sprungbrett genutzt, von dem die Athleten mit gestärktem Gefieder in die FIS Weltcup-Springen geflogen sind. Dabei beim COC-Springen sind unter anderem auch 16 deutsche Adler, wie beispielsweise der Schwarzwälder Lokalmatador und Teenieschwarm Nico Faller vom SZ Breitnau sowie die weltcuperfahrenen deutschen Sprungathleten Pascal Bodmer, Felix Schoft, Maximilian Mechler, Jörg Ritzerfeld und der Freiburger Christian Ulmer. Im internationalen Skizirkus bekannt sind auch die österreichischen Brüder Manuel und Nicolaus Fettner sowie Stefan Thurnbichler, die mit elf anderen Österreichern zum COC Springen in den Schwarzwald reisen.
Bei den letzten COC-Springen an der Hochfirstschanze waren es die Österreicher, die das Siegertreppchen belegten. In Hinterzarten an der Adlerschanze war Stefan Thurnbichler auch unter den Siegern. Bei den Nordischen Kombinierern, die ihre Stärke sowohl auf der Hochfirstschanze, als auch auf der Loipe in Hinterzarten zeigen, werden ebenfalls bekannte Athleten der zweiten Liga erwartet. Beim Wettkampf zu beobachten sind unter anderem Sportler aus Deutschland, Österreich, Weißrussland, Tschechien, Estland, Kasachstan, Norwegen und Polen.
Bereits am Freitag, 30. Januar, um 9 Uhr beginnt das große Wintersportwochenende, das sicherlich vom deutschen Skiverband aufmerksam verfolgt wird, mit einem Training der Nordischen Kombinierer an der Hochfirstschanze.
Das offizielle Langlauftraining startet dann in Hinterzarten um 14 Uhr am Adlerstadion. Die Spezialspringer trainieren ab 12.30 Uhr an der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt. Schon um 9 Uhr heißt es dann am Samstag, 31. Januar, wieder an der Hochfirstschanze, "Schanze frei". Gestartet wird mit einem Probesprung der Nordischen Kombinierer, bevor um 10 Uhr der Wettkampf zuerst mit dem Einzelspringen in Titisee-Neustadt und dann um 13 Uhr mit einem Zehn-Kilometer-Langlauf in Hinterzarten fortgeführt wird. Für die Spezialspringer geht es mit einem Probesprung an der Hochfirstschanze um 12.30 Uhr und mit dem Einzelspringen um 13.30 Uhr weiter. Anschließend werden die erfolgreichsten Adler bei der Siegerehrung gefeiert. Die Nordischen Kombinierer gehören auch am Sonntag, 1. Februar zu den Frühaufstehern. Ihr Probespringen beginnt wieder um 9 Uhr, bevor es um 10 Uhr auf den Bakken der Hochfirstschanze mit dem Einzelspringen der Kombinierer weitergeht. In Hinterzarten geht es dann um 13 Uhr wieder auf die Langlaufloipe.
Das Sonntagprogramm der Spezialspringer startet um 12.30 Uhr an der Hochfirstschanze mit einem Probesprung, bevor um 13.30 Uhr der Wettkampf im Einzelspringen mit anschließender Siegerehrung abgeschlossen wird. Eintrittskarten sind an den Tageskassen erhältlich. Bus- und Gruppenangebote auf Anfrage.
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