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Löffingen - Was gibt es Schöneres für Hundebesitzer als im Winter bei strahlendem Sonnenschein mit dem vierbeinigen Kameraden im Schnee spazieren zu gehen und zu spielen. Doch Schnee und Eis haben auch für Vierbeiner ihre Tücken. Während Menschen sich in warmen rutschfesten Schuhen gegen Winterkälte, Eis und Schnee schützen, bergen das im Winter auf den Gehwegen verwendete Streusalz und der gestreute Split für den Hund Verletzungsgefahren.
Hundepfoten sind überempfindlich gegen Streusalz und Split, die zu schlimmen und schmerzhaften Verletzungen führen können. "Selbst die kleinste Risse in den Pfoten können für ein Tier sehr, sehr schmerzhaft werden", unterstreicht die Löffinger Tierschützerin Carola Hannes. "Hinzu kommt, dass Hunde nach dem Spaziergang oft ihre Pfoten sauber lecken und das Streusalz, das sich noch auf den Pfotenballen befindet, so in den Hundemagen gelangt, wo es zu Magenschäden führen kann", appelliert die Tierschützerin an die Hundebesitzer im Winter mit den Hunden auf verschiedene Dinge zu achten.
"Bevor es überhaupt zu einer Verletzung kommt, ist es besser vorzubeugen", betont Hannes und rät Menschen mit Hunden, gestreute Wege möglichst zu meiden.
Um die Pfotenballen vor Risse zu schützen, bedarf es keines großen Aufwands. "Man kann dem Tier Schuhe anziehen oder einfach die Ballen vor dem Spaziergang mit Hirschtalg, Vaseline, Melkfett, Schweineschmalz oder einer guten Pfotenschutzsalbe eincremen, das hilft auf jeden Fall", so die Vorsitzende des Löffinger Tierschutzvereins. Keine Anwendung finden sollten allerdings Cremes mit Teebaumöl, das toxisch wirkt. Hundebesitzer wissen, dass sich, wenn ihr Tier in dem von ihm geliebten Schnee spielt und herum tollt, schnell Eisklumpen zwischen den Pfotenballen bilden. Hier hilft es, das überstehende Fell zwischen den Zehen abzuschneiden. Oder die Schneeklumpen schon während des Spaziergangs vorsichtig zu entfernen. "Ein lauwarmes Fußbad entfernt die Steinchen, das Streusalz und das Eis", rät Hannes den Hundebesitzern. "Wenn allerdings eine Hundepfote schon eine Verletzung aufweist, hilft die regelmäßige Anwendung einer guten Heilsalbe", informiert sie weiter. Und damit das Tier nicht gleich wieder alles ableckt, kann es mit einem Büffelknochen abgelenkt werden.
Ein weiterer Gefahrenpunkt für die Tiere sind zugefrorene Seen und Bäche, die schnell einbrechen können. Immer wieder ist es zu beobachten, dass Hundebesitzer ein Stöckchen auf das Eis schmeißen und der Hund hinterher hetzt, das kann schnell zur großen Gefahr werden, denn schon oft ist das Eis eingebrochen und es mussten Rettungsaktionen gestartet werden, wobei der geliebte Vierbeiner nicht immer zu retten war. Wer also seinen Hund liebt und vor diesen Wintergefahren schützen möchte, sollte bei Spaziergängen besonders achtsam sein.
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