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Skimuseum zeigt weiteres Olympiagold PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Angéle Kerdraon   
Wednesday, 28. May 2008

Hinterzarten -  Das Skimuseum in Hinterzarten verfügt über ein beachtliches Ausstellungsrepertoire. Jetzt können die Besucher in den erweiterten nordischen Räumen die Olympiamedaillen von Olympiasieger Georg Hättich und die Langlaufski von Papstsekretär Georg Gänswein bewundern.

Die Medaillen von Georg Hättich finden sich jetzt in guter Nachbarschaft mit seinem älteren Olympiasiegerkollegen Georg Thoma, Christel Kranz und vielen anderen erfolgreichen Schwarzwälder Wintersportlern. Thoma, Initiator und engagierter Förderer, der inzwischen weit über die Region hinaus bekannten Skisportfundusstätte, war es auch, der seinen jungen Kollegen auf die Ausstellungsmöglichkeit aufmerksam gemacht hat. "Ich habe Georg, der bei meinem 70. Geburtstag anwesend war, angesprochen und er hat gleich ja gesagt", freute sich Thoma über die positive Antwort seines jungen Kollegen. Der Schwarzwälder Olympiasieger aus Turin, der eine harte Trainingswoche mit einer 700 Kilometer langen Radtour an die Ostsee hinter sich gebracht hatte, betonte, dass er über die idealen Präsentationsmöglichkeiten des Schwarzwälder Skimuseums angenehm überrascht sei. "Ich fand die Möglichkeit Kunst und Sport in Einklang zu bringen, interessant", unterstrich der Olympiasieger, der sich mit seiner Lebensgefährtin auch interessiert die Kunstausstellung in den oberen Museumsräumen ansah. "Das ist ein gutes Zusammenspiel und außerdem kommen viele Menschen hierher, um sich alles anzusehen", zeigte sich Hättich überzeugt, dass seine Medaillen hier gut aufgehoben sind.

Der Schonacher, der sich letzten Winter mit einer Knieverletzung quälte und momentan an seiner Doktorarbeit schreibt, betonte, dass es ihm besonders gefalle, dass im Skimuseum von Hinterzarten auch Außenstehenden der Wintersport und seine Geschichte näher gebracht werde. Als großes Highlight für den Nordischen Raum des Skimuseum bezeichnete Bürgermeister Hans Jörg Eckert die jetzt in den Ausstellungsvitrinen glänzenden Medaillen Hättichs. "Sicherlich war diese Entscheidung für dich nicht ganz einfach, denn du hättest die Medaillen ja auch in Schonach präsentieren können", erklärte Eckert. Bei dieser Gelegenheit unterstrich er die guten Beziehungen zum Skidorf Schonach, mit dem man sich nicht in Konkurrenz sehe, sondern das mit dem Skidorf Hinterzarten am gleichen Strang ziehe. Außerdem bedankte sich Eckert für die Leihgabe. "Wir sind stolz auf Dich und wünschen Dir für die Zukunft noch viele Medaillen", erklärte Eckert weiter. Hättich, der auch seine Eltern mitgebracht hatte, zeigte sich mit Blick auf seine sportliche Zukunft optimistisch. "Ich trainiere wieder seit Anfang Mai und fahre viel Rad", informierte er über seinen derzeitigen Trainingstand. Anfangs Juni werde er mit der Nordischen Mannschaft wieder in Hinterzarten trainieren, verriet er. "Auf jeden Fall ist es mein Ziel bei der Olympiade in Kanada eine Medaille zu gewinnen, was allerdings angesichts der Konkurrenz im eigenen Land nicht ganz einfach ist", gab er zu.

Museumsleiterin Brigitte von Savigny machte deutlich, dass im Skimuseum von Hinterzarten, das mit einen jährlichen Besucherstrom von 15000 Menschen aufwarten kann, die sportlichen Erfolge der "Schwarzwälder Wintersportler verdeutlicht und einem breiten Publikum zugänglich gemacht würden.

 
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