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Sparkasse setzt auf mehr Kundennähe PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Angéle Kerdraon   
Thursday, 10. April 2008

Titisee-Neustadt - Die Sparkasse Hochschwarzwald hat sich dem neuen Trend nach mehr Transparenz angepasst und präsentiert jetzt den gelungenen Umbau ihrer Geschäftsstelle in Titisee-Neustadt. "Wir haben in den letzten zehn Jahren insgesamt zehn Millionen Euro in den Umbau unserer gesamten Geschäftsstellen investiert, um uns hier am Markt komplett neu aufzustellen", informierte Sparkassenchef Jochen Brachs.

Die Kunden der Sparkasse, die bisher in der Stadtgeschäftsstelle an der Hauptstraße ihre Bankgeschäfte tätigen, müssen sich ab Montag umstellen. Wenn sie persönlich beraten werden wollen, führt sie ihr Weg künftig zur Hauptgeschäftsstelle am Postplatz. In der Oberstadt bleiben nur die Automaten. Verzichten müssen sie nicht auf die gewohnten Gesichter der Mitarbeiter, die allesamt ab Montag in der Hauptgeschäftsstelle tätig sind.

"Alleine fünf Millionen Euro wurden für den Umbau der Hauptgeschäftsstelle am Postplatz von Titisee-Neustadt aufgewendet", betonte der Sparkassenchef. Komplett modernisiert wurde die Hauptgeschäftsstelle der Wälderstadt mit dem Ziel, noch kundenfreundlicher zu sein. In den Jahren 2000 bis 2004 verbaute die Sparkasse rund fünf Millionen Euro in das Geschäftsstellennetz und in die zweite Geschäftsstelle in Kirchzarten. "Schon damals haben wir beschlossen, den Marktauftritt neu zu konzipieren", erklärte Brachs.

Geplant wurden die Neuaufteilung der Büros und die Neugestaltung der Schalterhalle in Titisee-Neustadt. "Dies wurde aufgrund des Fortschritts der Technik und vor allem der EDV, durch die viele Arbeiten wegfielen, zwingend notwendig, hinzu kam außerdem der Druck des Marktes", unterstrich der Sparkassenchef. "Die Sparkassen stehen im Wettbewerb und müssen deshalb ihre Ressourcen bündeln", machte er deutlich.

Vorrangig sei es aber nach wie vor, die Kunden bestmöglich zu betreuen, unterstrich er das Bestreben seiner Bank. "Um das Umziehen in Baucontainer zu vermeiden, wurde der Umbau in fünf Bauabschnitten vorgenommen", betonte Bankvorstand Dieter Vogelbacher. Berücksichtigung bei der Vergabe der Bauarbeiten fanden vor allem die regionalen Handwerker. "Über 90 Prozent der Bauarbeiten wurden von einheimischen Firmen ausgeführt, womit wir ein kleines Konjunkturprogramm für die Handwerker gestartet haben", unterstrich Vogelbacher die Kundennähe seiner Bank.

Für die Kunden der Bank beginnt mit dem Umbau eine neue Ära. Hell und einladend präsentiert sich die neue Schalterhalle. In einem großen Selbstbedienungsbereich, in dem der Kunde nach Bedarf bei seinen Bankgeschäften von Bankmitarbeitern Unterstützung findet, wurden im Erdgeschoss auch Räume für diskrete Kundengespräche geschaffen. Wie bisher gibt es dort auch eine Kasse, die allerdings nur zu bestimmten Zeiten geöffnet ist. Eine große Fläche steht für Aktionen wie Ausstellungen aber auch für Vereine, Schulen und Kindergärten zur Verfügung, die dort eine Plattform finden. Integriert sind jetzt die bisher extern untergebrachte Bausparkasse LBS sowie das Immobilien- und Versicherungs-Center der Sparkasse, die im Erdgeschoss in eigenen Beratungsräumen angesiedelt sind. Im ersten Obergeschoss hat das Firmenkunden-Center seine Räume bezogen.

Aber noch sind die Handwerker an der neuen Außenfassade beschäftigt, die sich teilweise ganz aus Glas darstellt und Mitte April fertig gestellt sein soll. Eine weitere Million will die Sparkasse in das Parkdeck investieren, das entgegen anderen Plänen jetzt doch anstatt einer Sanierung abgerissen und neu erstellt wird.

Die offizielle Einweihung der neuen Bankräume ist am Freitag, 25. April, geplant. Zu einem "Tag der offenen Tür" lädt die Sparkasse am 27. April die gesamte Bevölkerung ein.

 
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