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Geschrieben von Angéle Kerdraon   
Tuesday, 12. February 2008

Hinterzarten - Seine Klasse auch bei kurzfristigen Veranstaltungsplänen, hat der Skispringerort Hinterzarten beim FIS Continental-Springen für die Großen und bei dem sich anschließenden Wettkampf der Kleinen um den Georg Thoma Pokal mal wieder unter Beweis gestellt.

 

 "Hier hat wirklich alles super geklappt", bestätigte dem emsigen Hinterzarter Organisationsteam auch FIS Koordinator Horst Tillmann im SÜDKURIER-Gespräch. "Hier ist es einfach cool", strahlte der Sieger des ersten Wettkampftages Thomas Lobben aus Norwegen, der das Siegerpodest am zweiten Wettkampftag an seinen Landsmann Lars Bystol abtreten musste. In die Junior Weltmeisterschaft, die aus Schneemangel ins polnische Zakopane verlegt wurde, sprangen sich die beiden Deutschen Pascal Bodmer und Felix Schoft. Als Zuschauer musste der verletzte Breitnauer Nico Faller die Adler bei ihrer Arbeit verfolgen. Auch der russische Trainer aus Hinterzarten, Wolfgang Steiert, gönnte sich eine Erholungspause vom Weltcup und unterstützte stattdessen seinen Heimatort und begutachtete seine Nachwuchsspringer. "In Willingen sind wir alle wieder dabei", meinte er und begab sich auf den Schanzenturm.

Schneemangel war in Hinterzarten allerdings kein Thema, dafür sorgte der erfahrene Schanzenchef Carl Hassler, der mit freiwilligen Helfern bis spät in die Nacht für perfekten Schnee sorgte. Strahlende Gesichter bei schönstem Sonnenschein gab es auch bei den kleinen und jugendlichen Springern, die mit dem Ernst der Großen und mit dem Mut der Kleinen über die Bakken der kleinen Schanzen flogen. Da hielt so manche Mama ihren Atem an und zeigte sich erleichtert, wenn der Nachwuchs gut unten ankam.

 
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