| 16 Nationen am Start |
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| Geschrieben von Angéle Kerdraon | |
| Tuesday, 12. February 2008 | |
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Hinterzarten - Nachdem die Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt wieder im Dornröschenschlaf dahin schlummert und auf FIS-Skispringen wartet, zeigt es sich in Hinterzarten, wo am 9. und 10. Februar ein Continental Cup (COC)-Skispringen über den Bakken der K95-Schanze im Adler Skistadion geht, dass sich die konstante Präparation der Schanzen doch lohnt. Aufgrund des Schneemangels in Braunlage, konnte dort das eigentlich für das kommende Wochenende im Harz geplante COC-Springen nicht stattfinden. "Der Deutsche Skiverband kam auf uns zu, weil das Schanzenzentrum in Hinterzarten eine der wenigen Anlagen ist, die präpariert sind", freut sich Hinterzartens Cheforganisator Hermann Wehrle auf den FIS Continentalcup, der 80 Skispringer aus 16 Nationen in seine Schwarzwälder Heimatgemeinde lockt und auf die hoffentlich zahlreich erscheinenden Skisprungfans. "Wir sind gerüstet und stehen schon in den Startlöchern", unterstreicht auch Tanja Schwörer, die Skiclubvorsitzende des SC Hinterzarten. "Bei uns war jetzt fast jedes Wochenende ein Skispringen", informierte sie weiter im SÜDKURIER-Gespräch. Bei den COC-Springen messen sich die besten Skisprungnachwuchskräfte der Welt und benutzen die Springen in der so genannten zweiten Liga auch als Sprungbrett für die FIS-Weltcupskispringen. Außerdem ist die Hinterzarter Veranstaltung zugleich eine Standortbestimmung für die Ende Februar geplanten Juniorenweltmeisterschaften (JWM) in Polen. Außerdem ist das eine gute Gelegenheit für die bei der JWM nominierten jungen Nachwuchstalente des Deutschen Skiverbandes, wie Felix Schaft, Severin Freund, Andreas Wank, Chistoph Hänel und Pascal Bodmer, die alle in Hinterzarten starten werden. Fliegen werden außerdem die im COC-Cup führenden Österreicher, Stefan Thunbichler (1.), Balathasar Schneider (2.) und die Austriaspringer Marion Innauer, Roland Müller und Altroutiner Martin Höllwarth sowie der norwegische Olympiasieger Lars Bystöl. Am Samstag beginnt das offizielle Training bereits um 10 Uhr, um 16 Uhr ist dann ein Probedurchgang geplant und um 17 Uhr fliegen die Weitenflieger auf der K95 um die größte Weite. Am Sonntag beginnt der Probedurchgang bereits um 9 Uhr und um 10 Uhr geht schon der Wettkampf los.
Anschließend gehen die kleinen Adler auf die Schanze und zeigen ihr fliegerisches Können beim "DTP Georg Thoma Talent Preis". Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren frei. |
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