| Holoch ist neue Chefärztin |
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| Geschrieben von Angéle Kerdraon | |
| Tuesday, 6. November 2007 | |
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Titisee-Neustadt - Die Chefarztstelle in der Unfallchirurgie der Helios Klinik wird seit 1. November von einer Frau eingenommen: Die 48-jährige Gabriele Holoch, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, arbeitete zweieinhalb Jahre als Oberärztin in der Helios Klinik, bevor sie zur Nachfolgerin von Markus Theißen ernannt wurde, der sich mit einer neuen Praxisklinik in Titisee-Neustadt selbständig gemacht hat. „Ich habe die Stelle sehr gerne angenommen, weil ich die Menschen hier in der Region gut kenne und ihre Sprache verstehe“, freut sich die neue Chefärztin auf Ihre zukünftige Aufgabe. Holoch ist in Donaueschingen aufgewachsen und absolvierte ihr Medizinstudium in Freiburg, Wien und Tübingen. Nach dem abgeschlossenen Medizinstudium trat sie 1986 eine Stelle in der Inneren Abteilung im Krankenhaus von Bischoffingen an. Danach erwarb sie sich in verschiedenen Krankenhäusern, wie in Schopfheim, Quedlinburg und Hamburg weitere ärztliche Qualifikationen. Geprägt wurde die Medizinerin von einem dreijährigen Aufenthalt im Brasilianischen Regenwald, wo sie mit ihrem Ehemann, dem Anästhesisten und Notarzt Thomas Moch, ein Krankenhaus aufbaute. „Eigentlich wollte ich immer Allgemeinärztin werden, aber in Brasilien mussten wir alles machen und weil es dort so viele Unfälle gab, wurde ich dort an die Unfallchirurgie herangeführt“, verrät sie. „Ich habe gemerkt, dass mir die Unfallchirurgie großen Spaß macht“, sagt sie weiter. In den Schwarzwald kam sie zurück, weil ihr Mann Heimweh hatte. So kam sie wieder in ihre Heimatregion zurück und lebt seit 2005 in Breitnau. Holoch ist außerdem Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Tropenchirurgie und arbeitet daran, dass das nächste Symposium im Schwarzwald stattfindet. Sie trat 2005 die Stelle als Oberärztin der Unfallchirurgie in der Helios Klinik an, arbeitete eng mit Doktor Theißen zusammen und absolvierte die Zusatzausbildung Facharzt für Chirurgie. Die neue Chefärztin hatte ihre Schwerpunkte hauptsächlich in der Endoprothese wie Hüfte und Kniegelenk. „Das war mein Steckenpferd“, sagt sie und verrät, dass sie in ihrer Freizeit sehr gerne ins Theater geht. Ein großes Anliegen ist es ihr, dass die bisherige Qualität der Unfallchirurgie, die über die Grundversorgung hinaus geht, auch weiterhin angeboten wird. Besonders erfreulich ist für sie, dass die Helios Klinik Titisee-Neustadt dazu berechtigt ist, junge Ärzte in der Unfallchirurgie auszubilden. „Junge Ärzte zu finden, ist ein großes Problem und durch die Berechtigung bleiben uns die Jungen während ihrer dreijährigen Ausbildung erhalten“, betont sie. Die von ihr bisher begleitete Stelle als Oberärztin soll in der nächsten Zeit wieder besetzt werden. |
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