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Hochfirstschanze das ganze Jahr gefragt PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Angéle Kerdraon   
Friday, 4. November 2005

Titisee-Neustadt - Die Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt ist für viele Touristen, aber auch für Menschen aus der Region ein Anziehungsmagnet, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. "Die Führungen an der Schanze nehmen ständig zu", unterstrich der Neustädter OK-Präsident und Bürgermeister Armin Hinterseh mit Freude über den Ansturm, bei der Vorstellung einer neuen Informationstafel.

schanzeDie neue Tafel weist auf einen Rundweg hin, der zu allen wichtigen Stationen der größten europäischen Naturschanze führt.
"Mit dieser neuen Informationstafel können wir die Besucher auf die Schanzen Info-Tour schicken, wo an den acht wichtigsten Schanzenpunkten weitere kleinere Informationstafeln stehen, die Interessantes und Wissenswertes rund um die Schanze verraten", informierte Hinterseh. Das Team um den Neustädter Weltcup-Generalsekretär Joachim Häfker reagierte mit dieser neuen Errungenschaft auf das immer größer werdende Schanzeninteresse. Nicht nur im Winter bei Skispringen, sondern das ganze Jahr über, wird sie von Besuchern frequentiert. Ganze Busladungen erklimmen am Wochenende die steilen Treppen zum Schanzentisch, aber auch Firmen, Vereine, Hotelgäste, Schulklassen und andere Einrichtungen kommen gerne in das Schmiedbachtal, um sich das Ganze einmal aus der Springerperspektive anzusehen.
Um die Besichtigungen, noch attraktiver als bisher zu gestalten, hat das "Häfker Team" bei Firmenführungen und anderen größeren Gruppenveranstaltungen sich überlegt, bei Bedarf sogar am Anlaufturm ein zünftiges Vesper zu kredenzen.
Geführt werden die Schanzenbesucher von Joachim Häfker, Heinz Häfker, Franz Ruf, Matthias Schlegel, Alois Schwörer und Gabi Peters. "Die Idee, mit Hilfe von Informationstafeln eine Infotour zu gestalten, die es ermöglicht, auch ohne Führung viele Informationen rund um die Schanze und ihre Geschichte zu vermitteln, kam uns, weil wir sahen, dass Spaziergänger und Besucher auf dem Gelände herumirrten, ohne wirklich zu begreifen, wie die gesamte Anlage zusammenhängt und konzipiert ist", informierte Häfker, der sich bei den ehrenamtlichen Helfern Matthias Schlegel, Franz Ruf, Luzia Müller, Andrea Braun und bei der Firma Haustechnik Schulze bedankte, die kostenlos ihre Werkstatt zur Verfügung stellte. Somit konnten die Kosten für die Informationstafel auf dem niedrigen Preisniveau von 400 Euro gehalten werden.
"Wenn in diesem Jahr ein Weltcup stattgefunden hätte, dann hätten wir hierzu keine Zeit gehabt", informierte Häfker, der wie alle in Titisee-Neustadt darauf hofft, 2007 wieder unter den Ski-Weltcupaustragungsorten zu sein. Auf jeden Fall freut sich Häfker jetzt schon auf Januar 2006, wo an der Hochfirstschanze ein Intercontinental Cup ausgetragen wird. Anders als bei großen WC-Events, wo über 500 Helfer erforderlich sind, werden für dieses Springen nur 200 bis 250 ehrenamtliche Helfer benötigt. "Aber die Schanze wird wie bei einem Weltcup hergerichtet werden", unterstrich Häfker.
Dabei ist er sich sicher, dass dennoch Weltklassespringer nach Neustadt kommen werden, weil sie nicht ins japanische Sapporo reisen wollen und sich stattdessen in Neustadt auf Willingen vorbereiten. "Wir werden auf jeden Fall gerichtet sein", ließ Häfker abschließend wissen.

Link: Weltcupskispringen

 
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