Menu Content/Inhalt
Home
Pilgerweg bis nach Freiburg PDF Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 1
SchlechtSehr Gut 
Geschrieben von Angéle Kerdraon   
Wednesday, 2. November 2011

St. Märgen/Schwarzwald-Baar - "Ich bin dann mal weg" kann man jetzt auch sagen, wenn man den Hochschwarzwälder Jakobsweg läuft, der von der historischen Pilgerroute der Baar von Villingen-Schwenningen über die Klosterdörfer St.Märgen und St.Peter zum Freiburger Münster führt.

Die letzte Lücke des Weges, das 27 Kilometer lange Teilstück von der "Kalten Herberge" bis zur bekannten Wahlfahrtskapelle Lindenberg, wurde jüngst in einer Feierstunde eingeweiht. Mit dabei waren die Freiburger Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Rudolf Sauerbier, Vizepräsident der Badischen Jakobusgesellschaft und die beiden Theologen Dorothea Welle von der Helios Klinik Titisee-Neustadt und Pfarrer Helmut Wolf aus Kirchzarten.

"Das Teilstück des Hochschwarzwald Jakobsweg ist ein Puzzelsteinchen in das europaweite Netz der Jakobus-Pilergwege und ist eine wichtige Maßnahme zur touristischen Angebotentwicklung", informierte die Landrätin. Die Beschilderung des Weges mit den Schildern "gelbe Muschel auf blauem Grund" hatte der Schwarzwaldverein übernommen, für dessen Arbeit sich die Landrätin bedankte.

Außerdem ging sie in ihrer Rede auf die Jahrhunderte Jahre lange Geschichte des Jakobsweges ein und betonte, dass heute bis zu 300000 Pilger jährlich in Santiago de Compostela am historischen Zielpunkt der Pilgerrouten in Spanien ankommen. "Die Zahl der Pilger, die nur ein Teilstück begehen ist um ein vielfaches höher", unterstrich sie das große Interesse des Landratsamte eine Lücke im Wegenetz des Landkreisgebietes zu schließen.

Dabei ging die Ländrätin auch auf die Initiativen der Landkreise Schwarzwald Baar, Rottweil, Tuttlingen und des Zollernalbkreises ein, die ein ganzes Wegenetz reaktivierten, ausschilderten und bewarben. "An diesem Wegenetz, schließt jetzt der Hochschwarzwald an", freute sie sich. Denn, so informierte sie weiter: Der Weg ab der Landkreisgrenze des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald sei weder dokumentiert noch ausgeschildert gewesen.

Der Initiator der Ausschilderung war übrigens der bekannte Jakobusbuchautor Peter Müller aus Rottweil, der das Landratsamt darum bat, die noch fehlende Beschilderung zu veranlassen.

 
< zurück   weiter >

Zufallsbild

Hanninet.jpg

News - "SZ"

Statistics

Mitglieder: 6
News: 231
Weblinks: 6
Besucher: 524094