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Titisee-Neustadt - Die Verkehrswacht Hochschwarzwald ist ein kleiner Verein mit großer Wirkung, der sich für die Verkehrssicherheit einsetzt. Seit 50 Jahren engagieren sich ehrenamtliche Helfer erfolgreich und nachwirkend für die Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen.
Welche große Bedeutung dem kleinen Verein beigemessen wird, verdeutlichte am Samstag die Feier zum 50-jährigen Bestehen im Schulzentrum von Titisee-Neustadt, an der zahlreiche Gäste wie Innenminister Reinhold Gall (SPD), die Freiburger Landrätin Dorothea Störr-Ritter, der Leiter der Polizeidirektion Freiburg, Heiner Amann, sowie der großer Förderer und Ehrenbürger Gustav Adolf Haas teilnahmen. Eingeweiht wurde dabei die Erweiterung des Verkehrsgartens im Schulzentrum von Titisee-Neustadt. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Freizeitmusikkorps der Polizei, angeführt von Dirigentin Susanne Lameri.
"Ich sehe Ihren Besuch als Wertschätzung der Arbeit der Verkehrswacht sowohl intern, als auch für die gesamte Region und des Hochschwarzwaldes", begrüßte Clemens Laule, Vorsitzender des Vereins, den Besuch aus Stuttgart. Dabei bedankte er sich bei den Sprengelgemeinden und der Stadt Titisee-Neustadt mit ihren Bauhofmitarbeitern. "Ohne sie wäre eine Erweiterung des Verkehrsübungsplatzes nicht möglich gewesen, freute sich Laule über die erweiterte Möglichkeit, die kleinen Radfahrer noch besser auf ihren Radfahrführerschein vorzubereiten. Außerdem führte er die starke Verbundenheit mit den Schulen an.
Minister Gall ging in seiner Rede besonders auf die ehrenamtliche Arbeit der Polizisten ein. Er bedankte sich bei ihnen für das große ehrenamtliche Engagement, das weit über den Dienst hinausgeht. Außerdem führte der Minister die sich ständig, besonders durch die Verkehrserziehung verbessernde Verkehrssicherheit, an. "Jeder Unfall, der verhindert werden kann, ist ein Fortschritt", erklärte er und appellierte, die Verkehrssicherheit noch stärker zu fördern. Daneben bezeichnete Gall die Arbeit der Verkehrswacht als 50-jährige Erfolgsgeschichte. "Die Jugendverkehrserziehung im Hochschwarzwald ist das Herzstück der Erziehungsarbeit von Menschen für Menschen", betonte Gall abschließend.
Besonders erfreulich war für die Landrätin, dass Gall der erste Minister des neuen Kabinetts war, der dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald einen Besuch abstattete. Auch sie unterstrich die großartige verkehrserzieherische Arbeit des Vereins. "Sie bilden den Grundstein dafür, dass Verkehrsteilnehmer wissen, was sie tun müssen und der Landkreis unterstützt sie dabei ideell", betonte sie weiter. "Aber uns sind manchmal finanziell Grenzen gesetzt", gab sie dem Minister auf den Heimweg mit. "Sie sind ein hervorragender Botschafter unseres Berufsstandes", lote Polizeichef Amann die Arbeit Laules. Außerdem unterstrich er, dass die Verkehrswacht Hochschwarzwald mit der Radfahrausbildung, die das Ziel habe verkehrssicher Rad zu fahren, einen unverzichtbaren Beitrag zur Verkehrsprävention leiste.
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