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Verdienstkreuz für Hansjörg Eckert PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Angéle Kerdraon   
Wednesday, 2. November 2011

Hinterzarten - Fast 50 Jahre lang hat sich der ehemalige Bürgermeister Hansjörg Eckert aus Hinterzarten für den Staat, seine Bürger und die gesamte Region eingesetzt. Jetzt erhielt der beliebte Hochschwarzwälder Visionär und Wegbereiter für einen erfolgreichen Tourismus, im Skimuseum von Hinterzarten, für sein übergroßes und ehrenamtliches Engagement, das Bundesverdienstkreuz am Bande, das ihm die Freiburger Landrätin Dorothea Störr-Ritter überreichte. Wie beliebt Eckert landauf und landab ist, bewiesen die Gäste aus Wirtschaft, Sport und Politik, die in ihren Reden die großen Verdienste Eckerts lobten.

"Was Du geleistet hast, geht weit über die üblichen Pflichten hinaus und gerechtfertigt das einzige Verdienstkreuz am Bande, das die Bundesrepublik Deutschland vergibt", unterstrich die Landrätin. Dabei verglich sie Eckerts uneigennützige und ehrenamtliche Leistungen mit einer langen Perlenkette, in der jede Perle ein besonderer Bereich war, für den er sich eingesetzt habe. "Du hast das Erbe von Hinterzarten weitergeführt, wie es sich für einen Hinterzartener gehört", erinnerte sie und unterstrich, dass er dieses Erbe zu ehren, zu schätzen und zu erhalten wusste. Als eine der wichtigen Perlen in der Kette, bezeichnete sie den Tourismus, dem er lange Jahre als Präsident des Schwarzwald-Tourismusverbandes e.V. vorstand und maßgeblich zur Gründung des Dachverbandes in dem alle drei wichtigen Tourismusregionen des Schwarzwaldes Platz fanden, beigetragen hat. "Danach ist sowohl die Gründung der Hinterzarten-Breitnau Tourismus GmbH und in deren Folge die Hochschwarzwald Tourismus GmbH entstanden, die sein Verdienst waren", untermauerte sie Eckerts kontinuierliche Arbeit, die er mit großer Motivation verrichtet habe, so die Landrätin. "Das sind wichtige Netzwerke für eine gute Tourismusentwicklung", untermauerte sie weiter seine großartige Arbeit, die er hervorragend geschafft habe. Dazu zählte sie auch die Einsetzung der Gästekarte, die erfolgreiche Konuskarte aber auch den Bau des "Badeparadieses", die die Handschrift Eckerts tragen. "Viele wissen gar nicht, was sie Deiner Basisarbeit zu verdankten haben", untermauerte sie die Arbeit des Tourismusmachers. Eine weitere Perle sei der "Sport". Dazu gehörte unter anderem die Modernisierung der Adlerschanze, deren Erweiterung in ein bundesweites Leistungszentrum für Skisprung, verbunden mit dem Olympiastützpunkt. Das Resultat sei eine fundierte Jugendarbeit. Außerdem erinnerte sie an die Junioren Weltmeisterschaft, die durch seine ganz persönliche Arbeit und sein Talent, Menschen zu begeistern, möglich wurde. Als weitere Perle führte sie Eckerts soziale Komponente und die Gründung des Jugendfonds an, mit der er schon viele Menschen glücklich gemacht habe. Ein anderer Maßstab in Eckerts Arbeit war die "Kultur", zu dem die Gründung des "Schwarzwälder Skimuseums" sowie die Gründung der "Marschner Konzerte" gehörten.

Modernisierung der Adlerschanze

Auf Eckerts grenzüberschreitende Arbeit eingehend, erinnerte Störr-Ritter, an die "Jumelage" mit dem französischen Eguisheim und an die Unterstützung, die der Schweizer Ort Engelberg bei der Überschwemmungskatastrophe aus Hinterzarten erhielt. "Du hast ein besonderes Gespür für Tradition, die Heimat und für das Interesse ihrer Menschen", sagte sie abschließend. Im Kreise seiner Familie und sieben Enkelkindern sowie seinen langjährigen Wegbegleitern bedankte sich Eckert und betonte, bevor er sich in das Goldene Buch eintrug, dass er seine ehrenamtliche Arbeit trotz einiger Überstunden immer mit Überzeugung und großer Freude ausgeführt habe.

 
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