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2615 bestätigen Armin Hinterseh PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Angéle Kerdraon   
Wednesday, 2. November 2011

Titisee-Neustadt - In der Wälderstadt Titisee-Neustadt ist der alte auch der neue Bürgermeister. Armin Hinterseh, der sich nach seiner achtjährigen Amtszeit zum zweiten Mal zur Kandidatur stellte und als erster Bürgermeister seit vierzig Jahren keinen Gegenkandidat hatte, wurde am Sonntag von 2615 Wählern, davon 549 Briefwähler, bei einer Wahlbeteiligung von 31,15 Prozent, erneut zum Stadtoberhaupt der Doppelgemeinde Titisee-Neustadt gewählt.

 

"Ich freue mich sehr über das Wahlergebnis, das fast so gut wie im Ostblock ist", scherzte Hinterseh bei der Gratulationscour vor dem Rathaus im Beisein seiner Familie. Die ersten Glückwünsche erhielt Hinterseh (CDU) von seinen Parteifreunden und den Rathausmitarbeitern. Gekommen waren auch die Sprengelbürgermeister, Freunde und um die 50 Bürger, die sich auf ein Freibier freuten. "In den nächsten acht Jahren werde ich gemeinsam mit den Bürgern noch mehr bewegen", versprach Hinterseh glücklich, dem die Feuerwehr mit allen Einsatzfahrzeugen ein großes Konzert vor dem Rathaus bot.

Nicht alle Wähler gaben ihre Stimme für Hinterseh. 131 Wähler (4,77 Prozent) verteilten ihre Stimmen beispielsweise lieber an Hintersehs Amtsleiter Lothar Huber, an Grünen Gemeinderat Leopold Winterhalder oder sogar an den Löffinger Gemeinderat Rudolf Gwinner, den immerhin ein Bürger gerne in diesem wichtigen Amt gesehen hätte. Hinterseh ist in seiner neuen Amtsperiode Bürgermeister von insgesamt 11866 Einwohnern, von denen 9049 wahlberechtigt waren. 73 der abgegebenen Stimmen (2,59 Prozent) waren ungültig. Somit konnte er 97,41 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen.

Der heute 47-Jährige studierte Diplom Forstingenieur wurde vor acht Jahren trotz sechsköpfiger Konkurrenz, zur großen Überraschung, bereits im ersten Wahlgang gewählt. Damals lag die Wahlbeteiligung bei 61,97 Prozent. 57,2 Prozent der Wahlberechtigten wählten ihn zum Bürgermeister. In Titisee-Neustadt und seinen fünf Ortsteilen standen den Wählern am Sonntag in 18 Wahlbezirken sechzehn Wahllokale zur Verfügung.

150 Wahlhelfer sorgten für einen ordnungsgemäßen Wahlvorgang und die schnelle Auszählung der Stimmen. So konnte das Wahlergebnis kurz vor 19 Uhr auf dem Rathausplatz bekannt gegeben werden.

 
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