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2000 sehen tolles Skispringen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Angéle Kerdraon   
Wednesday, 2. March 2011

Titisee-Neustadt - Zwei tolle Springen, zwei grandiose Siege des Deutschen Maximilian Mechler, traumhaftes Wetter und ein neuer Schanzenrekord, kennzeichneten das COC-Skisspringen in Titisee-Neustadt.

 

Verfeinert wurde das positive Bild noch von der Zuschauerzahl, die sich gegenüber dem letzten Jahr, wo nur wenige Zuschauer den Weg an die Schanze fanden, immerhin auf 2000 interessierte Zuschauer steigerte. "Wir sind sehr zufrieden", freute sich auch OK-Chef Joachim Häfker, der sich zusammen mit seinem Organisationsteam, schon auf die nächsten Springen freut. "Das könnet durchaus auch mal wieder ein Weltcupspringen sein", erklärte er mit Weitblick auf die kommenden Jahre im SÜDKURIER-Gespräch. Äußerst zufrieden vom guten Zustand der Schanze, zeigte sich auch Horst Tillmann von der FIS, der den Titisee-Neustädtern wieder einmal mehr ein gutes Zeugnis ausstellte.

Gute Laune hatten auch die Springer, denen es Spaß machte, von der Schanze mit guten Weiten ins Schmidsbachtal zu segeln. Strahlen konnte der zweimalige Sieger Maximilian Mechler aus Isny, dem es gelang mit den beiden besten Weiten zweimal auf das oberste Treppchen zu springen. Den Schanzenrekord, den der Pole Adam Malyz und Sven Hannawald bisher besaßen, wurde am Samstag von dem Österreicher Manuel Poppinger, der 147,5 Metern sprang, um zweieinhalb Meter überboten. Dennoch reichte es dem Österreicher nicht, auf den ersten Platz zu springen. Ein Fehler im zweiten Sprung machte die Siegerposition zunichte. Aber immerhin flog er noch auf den dritten Platz. "Man kann diese Weiten hier springen", erklärte er und fügte hinzu: "Weil der Radius der Schanze den Springer auch noch jenseits der 140 Meter gut abfedert". Ähnlich äußerte sich auch der zweifache Sieger Mechler. "Es geht schon in die Knochen, ich spüre tatsächlich jeden Muskel und es darf nicht viel weiter gehen", erklärte er. Dass die Hochfirstschanze dem Allgäuer gut liegt, beweist auch ein Trainingssprung, bei dem er sogar die 150 Metermarke schaffte. Erfolgreich an der Hochfirstschanze war der Deutsche Felix Schoft, der am Sonntag mit einem guten Adlerflug den dritten Platz schaffte. Zufrieden zeigten sich auch die Deutschen Julian Musiol und Andreas Wank, die sich unter die ersten Zehn einreihen konnten. Aber auch die anderen deutschen Springer sorgten für ein gutes Mannschaftsergebnis. Die Slowenen Matic Kramarsic und Rok Zima freuten sich über den zweiten Platz.

 
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