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"Glücksfall für den Hochschwarzwald" PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Angéle Kerdraon   
Wednesday, 12. January 2011

Titisee-Neustadt - Die Freude und der Stolz waren den zahlreichen Handwerkern, Kommunalpolitkern und Investor Josef Wund beim Galaabend zur Eröffnung des "Badeparadies Schwarzwald" anzumerken. Wer noch vor wenigen Tagen das handwerkliche Treiben im Bad beobachtete, konnte es fast nicht glauben, dass das Bad tatsächlich zum richtigen Zeitpunkt seine Pforten öffnen konnte.

 

"Wir kriegen es hin und zwar zur richtigen Zeit, waren sich die beteiligten Handwerker immer sicher", betonte Wund, der 500 Gäste aus Handwerk, Wirtschaft und Politik zu diesem Ereignis eingeladen hatte. Unter ihnen auch Wirtschaftsminister Ernst Pfister FDP, der Wund zu seinem gelungenen Werk beglückwünschte. "Es ist ein Glücksfall für den Hochschwarzwald, dass es einen Menschen namens Wund gibt", unterstrich er die Initiative des Investors und Unternehmers. "Der Hochschwarzwald hat eine neue Perle, die für den Tourismus eine riesengroße Chance ist", unterstrich er weiter. In diesem Zusammenhang verwies er auf die immer wichtigere Position des Tourismus, der seiner Ansicht nach kein Kuschelthema mehr sei und besonders für den ländlichen Raum ein immer wichtigeres Thema darstelle. Außerdem lobte er den Zusammenhalt der zehn beteiligten Gemeinden, die als Bäderbund bewiesen haben, dass sie vom Kirchturmdenken weit entfernt sind. "Das ist ein Beispiel für ganz Baden-Württemberg und macht Appetit auf den Hochschwarzwald", verdeutlichte der Wirtschaftsminister.

Badbetreiber Wund ging in seiner Rede noch einmal auf die mehrjährige, teilweise schwierige Vorbereitungszeit bis zur Realisierung des Bades ein. Außerdem unterstrich er, dass fas jeder der Anwesenden zu Gelingen des Bades beigetragen habe. "Bürgermeister Martin Lindler hat damals die allerersten Weichen gestellt und Hansjörg Eckert hat nicht locker gelassen", unterstrich Wund, der auch Bürgermeister Armin Hinterseh mit seinem Team für die große Geduld lobte. "Wir haben uns vieles vorgestellt, aber wie sie das Bad präsentieren, ist weit faszinierender und beeindruckender als wir es je gedacht hätten", untermauerte Hinterseh, der den Tag als einen der wichtigsten für die Zukunft des Hochschwarzwaldes bezeichnete.

Auf das komplizierte Baurecht und die damit verbundene Mehrarbeit eingehend, erwähnte er den Wald und das Landschaftsschutzgebiet. "Doch von Anbeginn haben das Regierungspräsidium und das Landratsamt die große Bedeutung des Projektes für den Hochschwarzwald erkannt", bedankte sich Hinterseh bei den Verantwortlichen. "Vor wenigen Jahren war der Hochschwarzwald in der Wahrnehmung der Region im Abwärtstrend, aber heute haben wir durch die Initialzündung Badeparadies viele positive Effekte", so der Schultes. Abschließend überreichte er Wund eine Schilderuhr, ein Schild mit der Aufschrift Badeparadies sowie ein Luftbild der Hochschwarzwälder Badeattraktion. Eröffnet wurde die Badesaison durch die Bürgermeister, die vor dem mutigen Sprung ins kühle Nass das Badnerlied anstimmten. Als Überraschung für seinen 72. Geburtstag, den Wund am Wochenende feierte, überreichte Hinterseh eine fünfstöckige Schwarzwälder Kirschtorte.

 
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