| Kühler Drink unter Palmen |
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| Geschrieben von Angéle Kerdraon | |
| Friday, 3. December 2010 | |
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Titisee-Neustadt – Um Karibikatmosphäre zu erleben, muss man nicht unbedingt in das Südseeparadies fliegen. Im neuen „Badeparadies Schwarzwald“ in Titisee-Neustadt, das am 11. Dezember seine gläsernen Pforten öffnet, kommt dieses Wohlfühlgefühl genauso auf. Mindestens einmal pro Woche ist der Architekt und Investor Josef Wund vor Ort, um die Baufortschritte in Augenschein zu nehmen. Der 71-jährige Geschäftsmann aus Friedrichshafen hat die Badeoase im Schwarzwald konzipiert und geplant. Das Badeparadies fasziniert mit seiner durchdachten Anlage. Die Palmenoase ist mit 3 700 Quadratmetern das Prunkstück des Bades. Hier soll der Gast Ruhe genießen und Entspannung finden können. In die riesige Glaskuppel, deren Glaselemente bei schönem Wetter beiseite geschoben werden können (wir berichteten), ragen große Palmen, im azurblauen Wasser warten bequeme Liegen zur Entspannung der Badegäste und eine Bar lädt zum kühlen Drink auf im Wasser stehenden Barhockern ein. „33 Grad warm wird das Wasser sein und die Gäste werden im exotischen Ambiente das wunderschöne Schwarzwaldpanorama genießen können“, freut sich Wund. Die insgesamt 180 Palmen, die eigens aus Florida und Malaysia eingeflogen wurden, sind in Echtholzparkettböden eingelassen und werden gehegt und gepflegt. „Jede Palme hat ein eigenes elektronisches Überwachungssystem, um die Sauerstoffzufuhr und die Wasserversorgung der exotischen Gewächse zu garantieren“, erläutert Josef Wund. Die Bauarbeiten laufen noch auf Hochtouren, nicht selten Tag und Nacht. „Aber wir werden rechtzeitig fertig“, unterstreicht Wund, der viele Details selbst geplant hat. So hat er beispielsweise berücksichtigt, dass sich nicht jeder wie auf dem Laufsteg präsentieren möchte und auch an die Badegäste gedacht, die lieber ohne Zuschauer ins Wasser gehen wollen, weshalb er für sie einen diskreteren Zugang geschaffen hat. „Nicht jeder hat schließlich eine Idealfigur“, erklärt er einfühlsam. Auch in den Duschen aus Marmor, die zwar offen gestaltet sind, aber keine neugierigen Blicke anderer zulassen, hat er die Intimsphäre berücksichtigt. In der modernen Wellness-Oase mit vier Saunen, werden die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft mit einbezogen. Neben einer riesigen, wasserfallähnlichen Dusche für mehrere Personen gibt es auch Einzelduschen. „Das Wasser wird durch eine besondere Technik mit kleinen glänzenden Lichtspiegelungen versehen“, verrät Wund. Imposant sind auch die blauen Spiegelwände, die den Anschein erwecken ins Unendliche zu wachsen und das Entree großzügig erscheinen lassen. „Das ist auch eine Idee von mir, die ich mit einem Schweizer Geschäftsmann konzipiert habe“, erklärt Josef Wund. „Es sind so viele kleine Dinge, die man nicht sieht, die aber eine große Wirkung haben“, betont Wund, der momentan zwei weitere Bäder in Sinsheim und Euskirchen plant. Überall ist Glas und Holz spielerisch mit einander verbunden und vermittelt luftige Großzügigkeit. Die Attraktion besonders für das jüngere Badepublikum ist das schalldicht verpackte Rutschenparadies „Galaxy“, in dem mehr als 20 Attraktionen, darunter 16 verschieden große Rutschen, auf die großen und kleinen Badegäste warten. „Die Mamas können vom Liegestuhl unter Palmen aus ihre Kleinen im Auge behalten“, erklärt Wund sein Konzept für diesen Bereich. Jugendliche Draufgänger dürfte im „Galaxy“ insbesondere die größte Edelstahl-Halfpipe der Welt anziehen, während im 25 Meter langen Sportbecken Schwimmer ihre Bahnen ziehen können. „Das Bad ist eigentlich für die durchschnittliche Familie geplant und soll die Leichtigkeit des Seins vermitteln“, beschreibt Wund seine Philosophie. Informationen im Internet: |
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