| Schwarzwaldmädel wirbelt an der Hochfirstschanze |
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| Geschrieben von Angéle Kerdraon | |
| Sunday, 8. August 2010 | |
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Titisee-Neustadt - Nicht Springen, sondern Singen heißt es am zweiten Augustwochenende, Samstag und Sonntag, 14. und 15. August, an der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt, wo das Schanzenareal als Musikbühne für die Operette "Schwarzwaldmädel" genutzt wird. Die Vorbereitungen für das Open Air-Spektakel mit Volksfestcharakter laufen auf Hochtouren.
Mit dabei sind zwei echte Schwarzwälder: die Sopransängerin Katrin Frey aus Bonndorf, die in die Rolle des Schwarzwaldmädels Bärbele schlüpft, und Hansy Vogt, der sich als rasender Reporter auch unter die Solisten mischt. Über 250 Mitwirkende, darunter Starsolisten, Trachtengruppen aus der Region, ein großer Chor und das "Minsk Orchestra" setzen das legendäre "Schwarzwaldmädel" von Leon Jessels neu in Szene (wir berichteten). Anders als im ursprünglich etwas kitschig angelegten "Schwarzwaldmädel", in dem die unschuldige "Schwarzwald-Schönheit" einem Berliner Hallodri den Kopf verdrehte, verpassten die Regisseurin Julia Riegel und der künstlerische Leiter Wilhelm Keitel der Operette eine sehr viel zeitgemäßere Form. Bleiben werden aber die beliebten Couplets, wie "Mädle aus em schwarzen Wald" oder "Erklingen zum Tanze die Geigen". "Das "Schwarzwaldmädel" im Schwarzwald und zwar wortwörtlich mitten im Wald, welch eine Kulisse!" beschreibt Opernregisseurin Riegel ihr völlig neues Theatergefühl. Der Zuschauer sieht nicht nur die wunderschöne Landschaft, in der die Operette spielt, sondern hört auch den Wald und kann seine Luft atmen. "Deshalb werden die Zuschauer auch gut nachvollziehen können, was den Berliner Hans, Richard und Malwine hier her lockt", ist sie sich ziemlich sicher. |
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