Menu Content/Inhalt
Home arrow Home arrow Familienministerin als Patin
Familienministerin als Patin PDF Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 1
SchlechtSehr Gut 
Geschrieben von Angéle Kerdraon   
Sunday, 8. August 2010

Titisee-Neustadt - Hohen Besuch hatte die Kindertagesstätte der Helios Klinik: Familienministerin Kristina Schröder nahm als Patin an der offiziellen Einweihung, der "Kita Christina" teil, in der zehn Kinder im Alter bis zu drei Jahren betreut werden. Schröder bezeichnete es als Geschenk, an der Einweihung teilzunehmen und freute sich darüber, dass man sie als Patin auserwählt hatte.

 

"Familienfreundlichkeit ist nicht weniger wichtig als ein gutes Gehalt", unterstrich die Familienministerin, die betonte, dass die Einrichtung eine kluge Investition für die Zukunft sei. Mit der Kita werde ein wichtiges Projekt der Bundesregierung zur frühkindlichen Förderung unterstützt, erklärte sie weiter. Außerdem bezeichnete sie die Kita als wichtige Einrichtung, nicht nur für Kinder, sondern auch für ihre Mütter. Schröder informierte auch darüber, dass bis zum Jahre 2012 für die Finanzierung familienfreundlicher Projekte insgesamt zehn Millionen Euro aus dem Eurosozialfonds zur Verfügung stünden.

"Bildung fängt bei Bildung an", appellierte sie und zitierte Goethe: "Kinder brauchen Wurzeln und Flügel, um geborgen aufzuwachsen und sich zu entfalten." Diözesan-Caritasdirektor Monsignore Bernhard Appel aus Freiburg gab den kirchlichen Segen und weihte die Kita ein. Er forderte, den Mensch in die Mitte zu stellen und das Kind in uns selbst anzunehmen, es auch in anderen zu sehen und zu verstehen. "Wir haben als Patronin ihre Namensvetterin, die heilige Christina aus Georgien, gewählt", stellte er die Verbindung zur Ministerin her. Vermittelt hatte den Besuch der Familienministerin der Bundestagsabgeordnete Thomas Dörflinger. Er unterstrich, dass mit der Kita, die von der Jugendhilfeeinrichtung Mariahof betrieben wird, die Infrastruktur auf dem Land verbessert würde. Als Wertschätzung für das, was hier geleistet wurde, bezeichnete Helios Geschäftsführerin Karin Gräppi den Besuch der Ministerin. Sie bedankte sich für die Fördermittel und bedauerte, dass trotz der Tatsache, dass die Medizin immer weiblicher werde, zu wenige Frauen als leitende Ärzte und im Management tätig sind.

Gräppi setzte sich bei dieser Gelegenheit für die Möglichkeit von Teilzeit-Modellen bei Männern ein. "Die Idee für die Kita und die Umsetzung dauerte nur ein Jahr", verdeutlichte der Verwaltungsleiter der Helios Klinik, Thomas Wüstner. Bürgermeister Armin Hinterseh ließ die Ministerin wissen, dass es nicht gerade der Regelfall sei, dass eine Ministerin bei einer Einweihung dabei sei. Er verdeutlichte, dass es große Anstrengungen der Kommunen bedürfe, für jedes Kind einen Betreuungsplatz zu schaffen und forderte für die weitere Förderung entsprechende finanzielle Unterstützung. Freude bereitete der Ministerin das Geschenk Hintersehs, eine Kuckucksuhr.

 
< zurück   weiter >