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Titisee-Neustadt - Bereits dreimal gastierte die Tour de Ländle des Südwestrundfunks in Titisee-Neustadt. Dieses Mal hat sich die Wälderstadt als Etappenort der Tour de Ländle etwas ganz Besonderes ausgedacht. Wenn die 2000 Radler auf ihrer fünften Etappe am Mittwoch, 3. August, von Bad Dürrheim nach Titisee-Neustadt in die Pedale treten, erwartet Radler und Gäste am Etappenende dieses Tages an der Hochfirstschanze ein außergewöhnlich buntes Programm.
"Wir wollen den Radlern und der Bevölkerung den Ort des "Schwarzwaldmädels" zeigen", versprach Thorsten Rudolph, Geschäftsführer der Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG), gestern. "Die Radler und Gäste werden in den Genuss von kleinen Kostproben des Schwarzwaldmädels kommen, das am 14. und 15. August an der Schanze inszeniert wird", informierte Rudolph, der damit Lust auf die Aufführung machen möchte.
Musikalisch werden die Radler von der Black Forrest Jazz Band unterhalten. Damit die Lachmuskeln nicht zu kurz kommen, hat Rudolph die "Bure zum Anlange" engagiert, um das "Schwarzwaldpaket" perfekt zu machen. Bereits um 14 Uhr werden die Radler und der dazugehörende Trupp von zirka 220 Personen, darunter zwei Notärzte, jeweils 18 Sanitäter und Polizisten sowie die Besenwagen an der Schanze musikalisch von Blashornspielern empfangen. Danach geht es Schlag auf Schlag, bevor das Abendprogramm um 19 Uhr die Gäste mit der Partyunterhaltungsband "Blaumeisen" mit Hits aus allen Jahrzehnten so richtig in Partylaune bringt. Als besonders beliebte Gäste sind die Geschwister Hoffmann angesagt.
Eine große Herausforderung ist die Tour de Ländle sowohl für die Veranstalter, als auch für die Organisatoren. Die 2000 Radler und der Trupp wollen schließlich gut versorgt und untergebracht sein. Kein Problem sieht die HTG bei der Verpflegung und Unterbringung der Radler, die sowohl in Hotels der umliegenden Gemeinden, als auch im Gemeinschaftsmatratzenlager in der Beckert-Halle und in Zelten im Jahn-Stadion in Neustadt untergebracht werden.
Für das leibliche Radlerwohl an der Schanze sorgen die Pächter des Schützenhauses und des Kurhauses in Titisee. Anders als bei den früheren insgesamt 22Veranstaltungen, ist zum ersten Mal die Teilnehmerzahl der Radler auf 2000 pro Tag begrenzt worden, obwohl es lange Wartelisten gibt. "Man kann nicht einfach mehr losfahren, sondern es darf nur ein begrenztes Teilnehmerfeld starten", verdeutlichte Marion Erös vom Südwestrundfunk. Deshalb habe man über den Rundfunk und über die Tageszeitungen 800 Tagesetappen verlost. "Aber es gibt noch einige Karten", verriet sie.
1200 Radler sind Dauerteilnehmer und sind schon lange fest angemeldet für die insgesamt 487 Kilometer lange Tour, die mit einer Auftaktveranstaltung am 31. Juli in Baden-Baden startet. Auch die Etappen sind kürzer als früher und in einigen Orten wird den Radler sogar ein Wellnessprogramm geboten. Neu bei der Tour sind Elektrofahrräder, die den Radlern die anstrengenden Anstiege sicherlich erleichtern werden. "E-Bikes sind voll im Trend und wer möchte, kann an den Zielorten selbst einmal solche Bikes ausprobieren", sagte Rudolph. Auch Kinder werden bei den Zieletappen, wo allerorts ein buntes Kinderprogramm angeboten wird, ihre Freude haben.
Bevor in Neustadt gerastet wird, heißt es von Hüfingen nach Eisenbach, wo ein Mittagessen, eine Schwarzwälder Uhren- und Mineraliensammlung auf Bewunderer warten, sowie die Einführung in den Bogensport auf dem Programm steht, kräftig in die Pedale treten. "Wir freuen uns auf die Radler und diese renommierte Veranstaltung, denn die Zielgruppe der Radler ist sehr wichtig für uns, weil sie einen Eindruck von der Landschaft und der Region bekommen und weil sie über den Südwestrundfunk beworben wird", betonte Bürgermeister Armin Hinterseh.
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