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Löffingen - "Ohne blauen Dunst lebt es sich einfach besser und länger". Eine Tatsache, die sich in den letzten zehn Jahren teilweise auch durch die Einführung der "Rauchfreien Zonen" immer mehr ins Bewusstsein der Menschen setzt. Dem Rauchen entschieden den Kampf angesagt hat bereits seit längerer Zeit der Löffinger Arzt und Autor Klaus Weiers-Croissant.
Weiers-Croissants Buch "Anstiftung zum Nichtrauchen" erscheint bereits in der zweiten Auflage und ist ein erfolgreicher Ratgeber für Raucher, die ihr krankmachendes Laster los sein wollen. Außerdem gibt der Löffinger Nichtraucherkurse, in denen er zahlreiche Erfolge verbuchen kann. Der 55-jährige Internist, Lungenfacharzt und Allergologe ist unter anderem Vizepräsident der Europäischen Union der Nichtraucher und sieht im Nichtraucherschutz und der Tabakentwöhnung eine seiner wichtigsten Aufgaben. "Ich weiß, dass dies eine innere Berufung für mich ist", erklärt er mit Blick auf die zahlreichen Raucher, die ihrer Sucht nicht mehr Herr werden oder Herr werden wollen. Der Raucher müsse aber selbst aufhören wollen, sonst nütze das ganze Aufzählen der Risikofaktoren, wie beispielsweise Herzinfarkt, Lungenkrebs oder Bauchspeicheldrüsenentzündung mit nachfolgender Diabetes gar nichts. Weiers-Croissant weiß genau, von was er spricht und blickt selbst auf eine Raucherkarriere zurück, die im Alter von zwölf Jahren begann. Mit 20 Jahren brachte ihn eine Freundin, der die Raucherei missfiel, davon ab. Heute ist er überzeugter Nichtraucher. "Eigentlich spürte ich meine Berufung schon ganz intensiv, als ich 1973/1974 als Krankenpfleger arbeitete", unterstreicht der Löffinger Landarzt seine Bemühungen, anderen das Rauchen abzugewöhnen. "Ich habe schon damals so viele Menschen gesehen, die durch das Rauchen krank geworden und schließlich an ihrem Laster gestorben sind", bedauert er. 2001 erschien dann sein erstes Buch, das zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen in ärztlichen Fachzeitschriften folgte. War das Rauchen in früheren Jahren noch chic, werden Raucher heute schon nicht mehr so einfach toleriert. "Rauchen ist nicht mehr cool", verdeutlicht der Löffinger Mediziner. Dennoch muss er allzu oft von den Betroffenen hören: "Ich rauche gern". Besonders bedauerlich empfindet der Löffinger Suchtmediziner die Dominanz der jungen gut aussehenden Frauen. "Das berührt mich menschlich ganz tief", sagt er und erinnert an eine Statistik, nach der 40 Prozent der Raucher einmal an Lungenkrebs erkranken. Mit seinem Buch und den Raucherentwöhnungskursen kann Weiers-Croissant beste Erfolge verzeichnen. Selten gebe es Kursteilnehmer, die wieder rückfällig werden. "Sie schafften es aber dann wenigstens das Rauchen drastisch zu reduzieren", freut der Mediziner auch über Teilerfolge. In seinem Buch kann der ratlose, aber entwöhnungswillige Raucher auf einen wertvollen Ratgeber zurückgreifen. Das Ziel ohne fachkundige Hilfe rauchfrei zu werden, ist schwer. Deshalb empfiehlt der Autor in seinem Buch, Ärzte und Apotheker als zusätzliche Begleitung in Anspruch zu nehmen. "Die Wahrscheinlichkeit, dass der Raucherstopp auch noch nach einem Jahr erfolgreich ist, verdoppelt sich durch solche Hilfestellungen", schreibt der Suchtmediziner. Auf 204 Seiten erfährt der Leser in 15 Kapiteln verschiedene Fakten, wie das Rauchverhalten oder das, was Nikotin eigentlich mit dem Raucher macht, sowie Tipps zum Entwöhnen und Antworten über die Verwendung zusätzlicher Medikamente. Tests, Mutmacher und Infos zur richtigen Ernährung und Sport sowie eindrückliche Statistiken erleichtern die Raucherentwöhnung. Literaturhinweise und Adressen von Ärzten sowie Institutionen, die Raucherentwöhnung anbieten, machen das Buch zu einem wertvollen Ratgeber. Das Buch "Anstiftung zum Nichtrauchen" ist in allen Buchhandlungen unter der ISBN-Nr.: 978-3-00-022662-5 erhältlich.
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