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Löffingen - Die Löffinger Kulturnacht war für viele Löffinger und für die Gäste ein besonderes Ereignis, das wieder einmal mehr bewies, dass das Baarstädtle ein besonderes Städtchen ist, in dem seine Bewohner dicht zusammenrücken. Jetzt hat die Wahl-Löffingerin Ute Kienzler mit einem Büchlein, das auf 19 Seiten in zahlreichen wunderschönen Fotos das besondere und die Vielfalt der Kulturnacht wiedergibt, eine Hommage an die Baarstadt veröffentlicht.
Die 61-jährige Mutter von drei Kindern belegt in diesem Fotobuch, dass übrigens nicht ihr erstes eindrückliches Fotodokument von Löffingen ist, dass die Löffinger ihr "Städtle" wie sie es liebevoll nennen, nicht umsonst so schön finden. "Ich habe in den Fotografien versucht, diese ganz eigene und verzauberte Stimmung der Kulturnacht, die ja schon tagsüber zu spüren war, festzuhalten und aufzuzeigen", erklärt sie. "Es war ein ganz eigener Zauber an diesem Tag im Städtle", erinnert sich Ute Kienzler gerne an diesen Tag.
Manchmal muss man die Fotos der Fotografin schon zweimal ansehen, um zu glauben, dass es in Löffingen wirklich so verwunschene Ecken gibt. Seit 16 Jahren wohnt Ute Kienzler, eine gebürtige Rheinländerin, jetzt in Löffingen. Zuvor war Bonndorf für sie und ihre Familie ihr Wohnort. "Doch in Löffingen habe ich mich gleich am ersten Tag verliebt", sagt sie. Und obwohl sie schon so lange hier wohnt, gibt es für sie immer wieder etwas Neues zu entdecken. Wenn sie mit ihrer Digitalkamera auf Fotopirsch geht, findet sie immer ein besonders schönes Motiv. Allerdings fotografiert sie erst seit vier Jahren und hat inzwischen schon ein sehr gutes Auge für ein schönes Motiv. "Damals hat mir mein Mann eine Kamera gekauft und dann bin ich total auf den Geschmack gekommen", verrät sie über ihre große Leidenschaft. Inzwischen ist die Kamera ihr ständiger Begleiter und darf auch in der kleinsten Handtasche nicht fehlen. "Ohne Kamera gehe ich schon gar nicht mehr aus dem Haus", sagt sie.
Das Büchlein "Löffinger Kulturnacht" ist bereits das zweite Fotobuch von Ute Kienzler, die hauptberuflich Deutschunterricht für Migranten gibt und neben Haushalt und Familie dennoch genügend Raum für ihre Lieblingsbeschäftigung findet. Wie gut auch das erste Buch mit dem Titel "Löffingen, ein Spaziergang durch die Jahreszeiten" gelungen ist, konnte sie und ihre Familie anfangs selbst gar nicht so richtig glauben. Dieses Buch vermittelt und unterstreicht die Schönheit und das Brauchtum der Baarstadt noch mehr, als das Buch über die Kulturnacht. Es lädt zu einer bildlichen Reise durch die Baarstadt ein. Gleich auf den ersten Seiten bezeugen beeindruckende Fotos, wie wichtig die Fasnet für das Städtle ist und welchen großen Raum das alte Brauchtum in diesem Ort doch einnimmt. Mystische Winterfotos vom Schneekreuz und der angrenzenden Landschaft, erinnern an die Geschichte der Wallfahrtskirche. Auch der Frühling ist im Städtchen etwas Besonderes, das die Fotografin mit bunten Blumenfenstern und Wiesen verdeutlicht. Auf zwei Seiten finden sich Fotos der einzigartigen Giebeldächer und Erkerlandschaft, die für Löffingen so typisch sind. Außerdem führt sie den Betrachter in die verwunschene Schönheit der Hinterhöfe. Auch die einzigartigen bunt blühenden Sommerwiesen der Baar sind festgehalten und laden das Auge zu einem Spaziergang in die Natur ein.
Die Farbenpracht des Herbstes, bunte Bäume und die Stadt aus der Vogelperspektive, sind weitere Pluspunkte, die den Betrachter für Löffingen einnehmen. Doch auch der Winter findet in der Kameraeinstellung von Ute Kienzler seine Reize, die das malerische Löffingen mit dem verschneiten Maienländer Tor unterstreichen.
Bei der Betrachtung beider Bücher kann man die Liebe der Wahl-Löffingerin zu ihrer neuen Heimat fühlen. "Ja, ich stehe dazu, ich liebe Löffingen", sagt sie und denkt schon an neue Motive, die sie schon bald mit ihrer Kamera festhalten wird.
Beide Fotobücher können bei Schreibwaren Hauser und im Heilkräuterstüble Löffingen angesehen und gekauft werden. Weitere Informationen unter:
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