Menu Content/Inhalt
Home arrow Home arrow Rudolf Gwinner ist Löffinger Stimmenkönig
Rudolf Gwinner ist Löffinger Stimmenkönig PDF Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 1
SchlechtSehr Gut 
Geschrieben von Angéle Kerdraon   
Wednesday, 17. June 2009

Löffingen - Der eigentliche Sieger der Löffinger Gemeinderatswahlen ist die FDP/FW. Mit 36,84 Prozent konnte sie ihr schon bei den letzten Wahlen gutes Ergebnis um 9,30 Prozentpunkte steigern und zwei Sitze hinzugewinnen. Sie belegt als zweitstärkste Fraktion mit 22471 Stimmen nun, wie die CDU als stärkste Fraktion, neun Sitze im neuen Gemeinderatsgremium der Baarstadt.

Die CDU verschenkte einen Sitz und zieht mit 39,39 Prozent, der insgesamt 24741 abgegebenen Stimmen, mit einem minimalen Plus und mit einem Sitz weniger als in der vergangenen Legislaturperiode, in den Gemeinderat ein. Die CDU sorgte bei dieser Wahl für ein Novum. Von den eigentlich zehn gewonnenen Sitzen, kann sie nur neun Sitze belegen, weil in Bachheim, wo zwei Sitze vorgesehen sind, mit Berthold Meister nur ein Kandidat kandidierte. Somit wurde quasi auf einen Sitz verzichtet. Keine Verluste musste die SPD hinnehmen. Mit einem minimalen Plus von 0,22 Prozent gegenüber 2004 zieht die SPD in den Gemeinderat von Löffingen ein. Sie erhielt 14501 Stimmen und bezieht sechs Gemeinderatssitze. Ein Phänomen ist die verhältnismäßig hohe Anzahl von 80 ungültigen Stimmen (2,37 Prozent), die zum großen Teil in den Ortsteilen von Löffingen abgegeben wurden. Von 5890 Wahlberechtigten gingen 3370 zur Urne und sorgten mit insgesamt 61001 gültigen Stimmen für eine Wahlbeteiligung von 57,22 Prozent. Insgesamt bestimmen 20 Männer und vier Frauen, von denen Andrea Burger (CDU) und Inge Sibold (SPD) durch Ausgleichsmandate den Sprung in den Gemeinderat schafften, in den nächsten fünf Jahren die Gemeindepolitik. Mit 3240 Stimmen konnte Stadtrat Rudolf Gwinner (FDP) wieder die meisten Wähler für sich begeistern. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, denn besser hätte es nicht laufen können", strahlte Gwinner, der gar nicht mit einem so überragenden Ergebnis gerechnet hat und sich auf die neue Gemeinderatsära freut. Ihm folgte Georg Mayer (SPD) mit 2622 Stimmen. In seinem Windschatten bewegt sich Manfred Furtwängler (CDU) mit 2508 Stimmen. Gwinners Parteifreund Walter Kessler aus Seppenhofen, wählten die Löffinger mit 2234 Stimmen in das künftige Gemeinderatsgremium und die 2000er Marke schaffte auch Werner Adrion FDP/FW mit einer Schnapszahl von 2222 Stimmen. Der jüngste Gemeinderat im neuen Gremium ist Micha Bächle (23, CDU), der sich mit 1935 Stimmen auf einen Gemeinderatssitz katapultierte. Bächle, der auch als Vorsitzender des Löffinger CDU-Ortsverbandes und als Sprecher der CDU-Hochschwarzwald bereits über politische Erfahrung verfügt, konnte seine Freude nicht verbergen. "Wir haben ein tolles Ergebnis herausgeholt und werden unsere ganze Kraft in die Gemeinderatsarbeit einbringen sowie mit allen Fraktionen gut zusammenarbeiten", betonte der Newcomer. Außerdem bedauerte er den Wegfall des Gemeinderatssitzes in Bachheim. Für eine Überraschung hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Fritz Isele gesorgt, der es nicht mehr in den Gemeinderat geschafft hat. Genauso wie seine Parteikollegin Annette Hilpert. Nicht mehr im künftigen Gemeinderat ist auch Martin Laufer (FDP/FW).

Das beste Wahlergebnis erzielte die CDU in den Stadtteilen, wo sie in Reiselfingen 85,52 Prozent erreichen konnte, gefolgt von Bachheim mit 67,47 Prozent und Dittishausen mit 56,65 Prozent sowie Göschweiler mit 55,81 Prozent. Eine Ausnahme machte Seppenhofen, wo die Christdemokraten lediglich 12,79 Prozent erreichten. In der Kernstadt Löffingen lag die CDU mit 32,04 Prozent unter dem Wahlergebnis der FDP/FW mit 36,01 Prozent. Dahinter präsentierte sich die SPD, die in der Kernstadt stark ist und für die sich 31,95 Prozent der Wähler entschieden haben. Die größten Anhänger der FDP/FW befinden sich in Seppenhofen, wo sie mit 75,2 Prozent ein Superergebnis einfuhr. In Unadingen ließ die FDP ebenfalls mit einem starken Ergebnis von 60,87 Prozent aufhorchen, während in Dittishausen die FDP mit 6,80 Prozent weit abgeschlagen wurde. Hier ist die SPD wieder stärker und konnte mit einem Stimmenanteil von 36,55 Prozent die FDP weit hinter sich lassen.

Wahlportal im Internet:

wahl.suedkurier.de

 
< zurück   weiter >