Menu Content/Inhalt
Home arrow Home arrow Eine Woche im Zeichen der Kleinkunst
Eine Woche im Zeichen der Kleinkunst PDF Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 1
SchlechtSehr Gut 
Geschrieben von Angéle Kerdraon   
Wednesday, 17. June 2009

Hochschwarzwald - Die Kunst- und Kulturlandschaft Hochschwarzwald soll jetzt durch ein jährliches "Kleinkunst Festival" künstlerisch bereichert werden. Jeweils eine Woche im September, werden Künstler aus dem Schwarzwald von Breitnau bis Freiburg, von Schluchsee bis Lenzkirch, von Titisee bis Löffingen, auf den Brettern der Breitnauer Bühne im "Alten Pfarrhof" ihr Bestes geben und die "Schwarzwälder Kleinkunst" ins rechte Licht rücken.

Vorgestellt wurde die neue Idee gestern von Hochschwarzwaldtourismuschef Thorsten Rudolf, der betonte, dass das "Kultur Festival" eine weitere Veranstaltung im großen "Kulturveranstaltungsrahmen" des Hochschwarzwaldes sei, bei dem alle an der Hochschwarzwaldtourismus GmbH beteiligten Gemeinden berücksichtigt würden. "Sogar die klassische Konzertreihe des Birklehofs in Hinterzarten wird künftig in den Kulturtourismus miteinbezogen", freute sich Rudolf über die Aufgeschlossenheit aller, den Hochschwarzwald in eine Kulturbühne zu verwandeln, die die kulturelle Präsenz des Hochschwarzwaldes festigt und erweitert.

In Breitnau geht der Vorhang vom 18 bis 26. September für sieben Veranstaltungen sowohl für Erwachsene aber auch für Kinder auf. Von der Eröffnungsveranstaltung mit den drei Kabarett-Gruppen "Bure zum Alange", "Wilde Wälder" und "Hausmeister Häberle", einem "Varietee Abend" bis hin zur "Musik und Poesie", einer zweistündigen "Sagenwanderung mit der Breitnauer Puppenbühne", die Kindervorstellung "Teufel mit den drei goldenen Haaren" oder "Ein Wilderer Abend" mit Martin Wangler und seinem musikalischen Kabarett, wird alles gezeigt, was die Schwarzwälder Kleinkunst derzeit zu bieten hat. Und das ist nicht wenig.

"Ein ganz besonderer Abend dürfte wohl die Offene Bühne mit Profis und Laien sein, bei der alle mitmachen können, die etwas mit Kunst zu tun haben und meinen, singen, spielen oder schauspielern zu können", ließ Rudolf wissen, der sich gut vorstellen kann, dass die 100 bis 120 Sitzplätze jeden Abend belegt sein werden. Außerdem sind jeweils eine Stunde vor Aufführungsbeginn Cartoons von Schwarzwälder Künstlern zu sehen.

"Die Menschen werden hier Vorstellungen erleben, in denen die alemannische Sprache auf hohem Niveau gesprochen wird", informierte Schauspieler und Kabarettist Martin Wangler, der die künstlerische Intendanz übernimmt. Wangler, frisch gebackener Inhaber eines Kleinkunstpreises, nahm gestern die Gelegenheit wahr und gab zusammen mit den beiden Kabarett erfahrenen "Bure zum Alange", Wolfgang Winterhalder und Nikolaus König, eine kabarettistische Kostprobe auf echt Schwarzwälder Art. Die bühnenerfahrenen Wälder bezogen gleich mal den aus Österreich stammenden Schwarzwälder Tourismuschef Rudolf ins Bühnengeschehen mit ein. Der erfuhr dann, dass er als Entwicklungshelfer eingestellt wurde. "Wichtig ist, dass wir hier langfristig eine Kulturlandschaft schaffen, die sowohl für die Weiterbildung junger Künstler sorgt, als auch sie dazu animiert, sich selbständig zu machen. Hier war lang ein weißer Fleck was Kabarett und Kleinkunst betrifft", meinte Wangler, der das jetzt ändern möchte.

Kleinkünstler aus dem Hochschwarzwald, die Interesse an einem Auftritt haben, können Martin Wangler kontaktieren. Telefon 0172/4334208,
E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Informationen im Internet:

www.martin-wangler.de

 
< zurück   weiter >